Unsere Vereinsgeschichte

Der Verein wurde in den Kriegsjahren 1940/1941 gegründet
als BSG GÖC
(Betriebssportgemeinschaft Großeinkaufsgesellschaft österreichischer Consumvereine).

Gründungsväter waren:
Franz Schönberger, Rudolf Schmollek, Karl Stubreiter und andere Betriebsangehörige.

Erste Aufzeichnung in der Vereinsbehörde:
Gegründet als BSG GÖC am 28.02.1941
Obmann: Franz Schönberger

1941/42 wurde nach vielen Vorbereitungsspielen (u.a. in Krems/Pulverturm siehe Foto)


an der Meisterschaft der Gruppe III teilgenommen. Gespielt wurde mit
Dreiermannschaften nach einem 11:0 Punktesystem im Jahreslauf.
Die damalige Heimbahn war die "Steinerbahn"

Meisterschaftspartner waren damals:

KSK Atzgersdorf (1er Bahn in Atzgersdorf),
Floridsdorfer Kegelfreunde, 1.Penzinger, Helios, Patria, (2er Bahn Schweigergasse),
Reisser, Städtische Versicherung (Kaffee Bastei),
Reichsbahn (2er Bahn Rustensteg),
Gut Holz (2er Bahn GH Grosse Erdbergerstrasse),
Favoriten (2er Bahn Gudrunstrasse im 1.Stock),
Polizei X (2er Bahn Keplergasse) und
Hennersdorf (2er Bahn Vösendorf vom 10.Bez. nur zu Fuß erreichbar.
Ergebnisse und Abschlußtabelle der Meisterschaft siehe Kopie


Bedingt durch Kriegseinsätze der Spieler kam es 1944 zu einer
Spielgemeinschaft mit der Städtischen Versicherung.

Ab 1947 wurde der Spielbetrieb wieder aufgenommen unter dem
Obmann Schönberger Franz.
Begonnen wurde in der 3. Klasse mit dem Erfolg das Sportjahr
mit dem Meistertitel zu krönen sowie im darauffolgenden Jahr 1949
in der 2. Klasse konnten wir ebenfalls den Meistertitel feiern.

Im Jahr 1950 erfolgte wieder die Umbenennung in Sport Klub GÖC.
Gespielt wurde in der ersten Klasse auf den Kasinobahnen,
abermals sicherten wir uns den Meistertitel und schafften den
Aufstieg in die Wiener Klasse.

Im darauffolgenden Jahr spielten wir auf der ASKÖ 15 Bahn und
mussten mit dem Abstieg bezahlen.
Nach dieser Pleite erfolgte die Rückkehr auf die Steinerbahn,
wo wir wieder Erfolge feiern durften.
Im Sportjahr 1952/53 sicherten wir uns den 3. Platz der 1. Klasse
1953/54 unter dem neuen Obmann Pitsako Franz
schafften wir mit dem 2. Platz den Aufstieg in die Wiener Liga,
die ab Saison 1954/55 (Obmann Wagner Josef)
in A und B Liga geteilt wurde.
1955/56 erreichten wir den 2. Platz in der B-Liga und
stiegen in die A-Liga auf.
1956/57 (Obmann Hackl Karl) schafften wir den Klassenerhalt,
danach wechselten wir auf die Kegelbahn am Rennweg.

1957/58 mussten wir in die B-Liga absteigen,
1958 wurde wieder Schönberger Franz zum Obmann gewählt.
Leider fehlen uns von den Jahren bis 1961/62 Unterlagen.
(Sollte jemand von diesem Zeitraum Unterlagen oder Wissen
haben ersuchen wir uns dies mitzuteilen)

1962/63 spielte die B-Liga bereits mit "A" und "Reserve".
Wir belegten mit der "A" den 4. und der "Reserve" den 10. Platz.

Am 23. Februar 1963 erfolgte die Eröffnung der Leberstrasse.
Diese wurde dann für viele Jahre unsere Heimbahn. Das mühsame
Aufstellen der Kegel war vorüber, die Kegelautomaten waren da.

1963/64 und 1964/65 schafften wir den Klassenerhalt.
Leider fehlen uns dann von den Jahren bis 1970/71 Unterlagen.
Obmann war ab 1970 Geyer Hans.
(Sollte jemand von diesem Zeitraum Unterlagen oder Wissen
haben, ersuchen wir, uns dies mitzuteilen)

1971/72 spielten wir mit 2 Sektionen SK GÖC I & SK GÖC II
und platzierten uns an 4. bzw. an 2. Stelle
1972/73 - 1975/76 hielten wir die Klassen aufrecht.

1976 wurde die Firma GÖC mit dem KONSUM verschmolzen
und es entstand der ZENTRALKONSUM ÖSTERREICH,
dessen Namen auch wir übernehmen mussten.

1976/77 & 1977/78 erreichten wir die Plätze mit
ZKÖ I fünf  und zwei, mit ZKÖ II sechs und zwei.

Durch Änderungen im ASKÖ mussten wir gemeinsam mit
anderen Vereinen die Leberstrasse verlassen und kamen in
einem Gebäude unter, das der Konsum von Herz Armaturen
gekauft hatte und in dem der Verein Herz Armaturen
eine Kegelbahn errichtet hatte.

1978/79 spielte ZKÖ I in der 1. Klasse,
ZKÖ II in der 3. Klasse 1979/80 behielten wir diese Klassen bei.

1980/81 unter dem Obmann Vanorek Karl kämpften
wir mit dem Abstieg, denn wir mit dem letztem Spiel abwehren konnten.

1981/82 wurde das 8 Punkte System eingeführt, mit wir
eigentlich gute Erfolge feiern konnten und die Spieljahre
1982/83 (Obmann Haag Franz),  1983/84, 1984/85, 1985/86,
1986/87 (Obmann Vanorek Karl) brachten zwar keinen Höhenflug
unserer Mannschaften, aber dennoch Zufriedenheit für alle.

Im Sportjahr 1987/88 überschlugen sich die Ereignisse,
durch überhöhte Forderungen der Fa. KONSUM an
den Bahnbetreiber Herz Armaturen waren die Vereine
gezwungen in einer Nacht und Nebelaktion am 31.12.1987
die Kegelbahn zu räumen und durch die Initiative des damaligen
Obmannes Karl VANOREK konnte eine neue Heimstätte im 3. Bezirk
im Bundesamtsgebäude (BAG) per 01.01.1988 gefunden werden.
Die Meisterschaft beendeten wir mehr schlecht als Recht,
aber den Klassenerhalt schafften wir dennoch.

1988/89 war wieder eine Namensänderung notwendig,
durch die Umwandlung von
ZENTRALKONSUM    in    KONSUM ÖSTERREICH.
Mit sportlichen Erfolgen unter dem Obmann Wolfgang Meisel
konnten wir uns in den Jahren 1989/90 bis 1990/91
nicht hervorheben, dennoch behielten wir den Klassenerhalt
immer im Auge und schafften dies in der 1.Klasse im Mittelfeld.

1991/92 spielten wir zusätzlich zu unseren beiden Mannschaften
wieder mit einer ASKÖ-Mannschaft.

Die Jahre 1992/93 & 1993/94 & 1994/95 hatten wir
mit der A-Mannschaft den 3.Platz "gepachtet",
mit der B-Mannschaften belegten wir die Plätze 1,5,2 und
unsere "C" hielt sich tapfer im Mittelfeld ihrer Liga.

Als Konsum Österreich spielten wir bis zur Pleite des Giganten (1995).
Aber es darf auch gesagt werden, dass die Zeit im Verbund
mit dem Konsum (GÖC) eine fruchtbare Zeit war.
Durch umsichtige Führung der Obmänner Schönberger Franz,
Pitsako Franz, Wagner Josef, Hackl Karl, Geyer Hans,
Vanorek Karl, Haag Franz und Meisel Wolfgang gelang es
dem Verein ein harmonisches Vereinsleben aufzubauen
sowie auch durch die Kassiere Karl Felkl und den bis 2008
amtierenden und noch immer vereinstreuen Herbert Moser
ist es zu verdanken, daß es um den Verein finanziell gut bestellt ist.

Im Jahr 1995 konnte mit der Firma Tree Recycling ein
neuer Sponsor und Namensgeber gefunden werden,
der uns für 5 Jahre die Unterstützung zusagte.

In sportlicher Hinsicht eine sehr durchwachsene Zeit ohne großer Höhepunkte.

Als wir im Jahr 2000 den Spieler Zielinski Michael überzeugen konnten,
den Verein zu unterstützen spielten wir unter den Namen "Der Optiker"
und Michael Zielinski führte den Verein als Obmann.
Das Sportjahr 2000/2001 endet für unsere damalige "A" mit
dem Aufstieg in die Wr. Liga,
mit der "B" belegten wir den 5.Platz.

Auch die nächsten Jahre konnten wir uns in der Wiener Liga immer
wieder behaupten und erzielten Plätze ohne in Abstiegsgefahr
zu kommen. Mit der "B" mussten wir mit dem Sportjahr 2003/2004
leider aufhören da uns die Spieler ausgingen,
krankheitsbedingt mussten leider einige Spieler ihre
aktive Laufbahn beenden.

Die Saison 2004/2005 brachte riesige Änderungen im Sportkegeln.
In Wien wurden alle Unterklassen aufgelassen und nur mehr
Landesligen geschaffen. Mit der Erneuerung auf 120 Wurf umzusteigen,
wurden die 100 und 200 Wurf gestrichen.
Durch die Auflassung der Wr. Liga kamen wir in
die 3.Wiener Landesliga, die wir mit dem hervorragenden 4. Platz
beenden konnten, aber auch unsere restlichen Spieler mussten
eingesetzt werden, daher spielten wir nach langer
Zeit wieder in der ASKÖ Meisterschaft mit und erreichten
auch hier den 4. Platz.

Im Sportjahr 2005/2006 erreichten wir im LV den 7.Platz,
im ASKÖ den 10.Platz. Im Sommer 2006 hat
die BIG (Bundesimmobilien Gesellschaft) für die Kegelbahn
im
Bundesamtsgebäude hohe Nachforderungen bei den Betriebskosten
gestellt und für die Zukunft eine höhere Bahnmiete vorgeschrieben
und dadurch war es den Vereinen nicht mehr möglich aus
finanziellen Überlegungen den Kegelbetrieb aufrecht zu
erhalten (Schade um diese Kegelbahn-heute ein Lagerraum).

Der Kegelverein ASKÖ KSK Herz Armaturen bot uns die
Möglichkeit in Wien 10, Wirerstraße 2-4 auf der Kurt Gamauf Bahn
eine neue Heimstätte zu finden.

Im erstem Jahr auf der (für uns) neuen Anlage, konnten wir
uns in der 3. Wr. Landesliga wieder in Szene setzen und
belegten punktegleich mit dem 2ten den 3.Platz,
im ASKÖ kamen wir über den 11. Platz leider nicht hinaus.

Als mit Ende der Saison der Obmann Zielinski sein Amt zur
Verfügung stellte und den Verein mit einigen Spielern verließ,
mußte ein neuer Obmann gewählt werden,
der wiederum Wolfgang Meisel hieß.

In diesem schweren Sportjahr 2007/2008 mit reaktivierten und
neuen Spielern konnten wir nur mehr eine Mannschaft erhalten,
diese behauptete sich aber dennoch in der 3. Landesliga
und erreichte den 10.Platz.
Da der Sponsor Michael Zielinski seine Unterstützung
mit Ende 2007 beendete, wurde wieder der Gründungsname
Sport Klub GÖC angenommen.

Anfang 2008 begann der Vorstand, wegen akutem Personalmangel,
einen Verein zu suchen um eine Spielgemeinschaft zu gründen.
Da sehr viele Vereine Personalmangel haben, war dies ein schwieriges
Unterfangen. Dennoch kam es zur Spielgemeinschaft mit dem
Verein KC Waagner Biro.
Aus sportlicher Hinsicht war es ein Schritt nach vorne,
denn KC Waagner Biro spielte in der 2. Landesliga.
Daher konnten wir mit 2 Mannschaften spielen einmal in
der 2. und einmal in der 3.Landesliga.

Im ersten gemeinsamen Jahr konnte sich die Mannschaft zwar
in der 2. Liga behaupten, aber die Mannschaft der 3. Liga
mußte absteigen. Im darauffolgenden Sportjahr kamen
sehr schöne Siege unserer "Einser" und am Schluß der 4. Platz
dabei heraus, die "Zweier“ mußte abermals,
mit nur einem Sieg in der ganzen Saison, absteigen.
Mit Saisonende haben sich die Vereine dann schlußendlich
fusioniert und den Ursprungsnamen Sport Klub GÖC angenommen.

Die neue Spielsaison 2010/2011 begann sehr erfreulich,
mit zwei Topspieler konnten wir uns verstärken und so
wie es aussieht, den Klassenerhalt der 2. Landesliga locker
halten und mit der 2ten Mannschaft könnte wieder der Aufstieg gelingen.

Wir alle hoffen auf eine schöne Zukunft unseres Vereines

Euer

Sport Klub GÖC

erstellt vom Meisel Wolfgang und Gerhard Grötz im Februar 2011